Insgesamt knapp 300.000 Euro

Freunde und Förderer MK-Kliniken

Landrat dankt dem Förderverein am Jahresabschlussempfang für Engagement der letzten 16 Jahre

06. Dezember 2017

„Das Gelnhäuser Krankenhaus nach Kräften unterstützen, damit es weiterhin zum Wohl der Menschen der Region eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe Versorgung bieten kann.“ So beschreiben die Freunde und Förderer des Gelnhäuser Krankenhauses e.V. ihr Vereinsziel, weshalb sie sich in 2001 zusammengefunden haben. Seitdem ist Beachtliches zustande gekommen: Über 100 Mitglieder und insgesamt knapp 300.000 Euro, die der Verein als Spende an die Main-Kinzig-Kliniken in den vergangenen 16 Jahren übergeben konnte.

Da nutzten Landrat Thorsten Stolz und Geschäftsführer Dieter Bartsch die Gelegenheit am Jahresabschlussempfang, den engagierten Mitgliedern ihren herzlichen Dank auszusprechen: „Wir danken ihnen, dass sie uns so tatkräftig unterstützen, sei es in Form von Spenden oder – noch viel wichtiger – in Form von Werbung und Fürsprache. Allein zu wissen, wie viele Menschen sich durch ihre Mitgliedschaft im Förderverein für unser Haus engagieren, ist ein gutes Gefühl.“ „Vor allem Jürgen Michaelis, dem Vorsitzenden des Fördervereins, möchte ich ausdrücklich für sein Engagement danke“, betonte Bartsch.

Und wie wichtig und wertvoll diese Spenden für das Krankenhaus sind, zeigen die Anschaffungen, die erst mithilfe der finanziellen Zuwendungen möglich waren: ein Dialysegerät für die Behandlung von Nierenerkrankungen, ein Sonografiegerät für die Gefäß- und Bauchchirurgie, ein Kreißsaalbett und ein kabelloser Wehenschreiber für die Frauenklinik, ein Schlaf-Screening-Gerät zur Feststellung nächtlicher Atemstillstände, das sogenannte »Thermoguard-System« zur optimalen Temperaturregulierung bei Intensivpatienten und, und, und. Die Liste ließe sich noch um einiges fortführen, wie Landrat Stolz bemerkte.

Traditionell diente der Abend doch nicht nur dem Blick auf das gemeinsam Erreichte, sondern auch dem Blick in Richtung Zukunft. So stellte Prof. Dr. Dirk Meininger, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie, den Besuchern das Projekt „OP der Zukunft“ vor. Denn mit dem Bau neuer OP-Säle wollen die Main-Kinzig-Kliniken den Weg für modernste und innovativste Technologien ebnen. Und dieses Projekt wird der Förderverein mit seinen gesammelten Spenden aus 2017 und 2018 unterstützen.

Abschließend brachte Prof. Dr. Hermann von Lilienfeld-Toal, Beiratsmitglied der Freunde und Förderer, die Besucher des Jahresabschlussempfangs mit einem seiner beliebten humoristischen Vorträge zum Schmunzeln.

Vorsitzender Jürgen Michaelis schloss den Abend mit den Worte: „Menschlichkeit zeigt sich darin, wie wir mit den Kranken, Schwachen und Pflegebedürftigen unserer Gesellschaft umgingen. Deshalb brauchen wir wohnortnahe und qualitätsorientierte Krankenhäuser.“ Gerade hier könne der Förderverein, so Michaelis, einen Beitrag leisten: „Denn wir wollen alles tun, unser Gelnhäuser Krankenhaus zu unterstützen.“ Zugleich appellierte er an die Gäste des Abends: „Werden Sie Mitglied und tragen sie dazu bei, dass unsere wertvollste und wichtigste Einrichtung in unserer Region noch mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung erhält. Damit sich, zum Wohl der hier lebenden Menschen, das Krankenhaus weiterhin gedeihlich entwickeln kann.“